Künstliche Intelligenz „verbraucht“ Ressourcen: Computer könnten um 40% teurer werden
15:11, 30.03.2026
Der PC-Markt steht vor neuen Veränderungen. Neben dem bereits bekannten Anstieg der Preise für RAM (DRAM) und Flash-Speicher (NAND) ist ein weiteres Problem hinzugekommen — ein globaler Mangel an Prozessoren. Laut aktuellen Daten verlängern sich die Lieferzeiten für CPUs auf mehrere Monate, was die Produktion neuer Systeme teurer und langsamer macht.
Der Verbrauchermarkt ist keine Priorität mehr
Der Hauptgrund für diese Veränderungen ist erneut die KI. Branchenriesen wie Intel, AMD und TSMC bauen keine Überkapazitäten auf, sondern richten bestehende Ressourcen auf Rechenzentren aus.
Wir beobachten folgende Entwicklungen:
- Früher wurden Serverchips innerhalb von zwei Wochen geliefert, heute dauert es 3–6 Monate.
- Intel hat Preiserhöhungen für PC-Hersteller bestätigt.
- Die teuersten Chips gehen in den Unternehmenssektor, während der Verbrauchermarkt unterversorgt bleibt.
Die Produktion hält mit der Nachfrage nicht Schritt
Unternehmen versuchen, die Produktion zu erweitern, doch dies erfordert Milliardeninvestitionen, bis zu 10 Jahre Zeit und selbst danach bleibt die KI-Infrastruktur Priorität.
Viele Unternehmen spüren bereits Engpässe. Prognosen über Intel-Produktknappheit haben sich bereits zu Jahresbeginn bestätigt.
Selbst bei einer Reduzierung des KI-Fokus werden die Engpässe noch eine Zeit lang bestehen bleiben.
Prognose für 2026: Was Käufer erwarten sollten
Kurz gesagt: steigende Preise. Teure und knappe Speicher- und Prozessorressourcen werden zu höheren Preisen für Endgeräte führen. Experten prognostizieren, dass die Preise für Laptops und Desktop-PCs bis Ende 2026 um bis zu 40% steigen könnten.
Derzeit verdrängen Unternehmensinteressen die Bedürfnisse der Endverbraucher.