Gaming am Limit: Warum High-End-GPUs 2026 zum Luxus werden könnten
15:17, 05.01.2026
Wenn Sie PC-Gaming aufmerksam verfolgen, spüren Sie den Druck bereits. Hochleistungs-Grafikkarten dienen längst nicht mehr nur Spielern. KI-Workloads konkurrieren um dieselben Chips, denselben Speicher und dieselben Fertigungskapazitäten. Laut Berichten von Newsis wird dieser Konflikt bald noch stärker Ihr Budget belasten.
Quellen zufolge planen sowohl AMD als auch NVIDIA schrittweise Preiserhöhungen für GPUs ab Anfang 2026. AMD dürfte im Januar den Anfang machen. NVIDIA könnte einen Monat später folgen. Dabei handelt es sich nicht um eine einmalige Anpassung. Es ist ein langfristiger Anstieg, getrieben durch die Nachfrage aus dem KI-Sektor und steigende Komponentenpreise.
Ein Flaggschiff, das jede Grenze sprengt
Das spektakulärste Gerücht betrifft NVIDIAs nächstes Spitzenmodell. Insider gehen davon aus, dass die GeForce RTX 5090 bis Ende 2026 einen Preis von 5000 Dollar erreichen könnte. Der empfohlene Einstiegspreis lag bei 1999 Dollar. Sollte sich diese Prognose bewahrheiten, erleben Sie, wie eine Gaming-Ikone zum Statussymbol für eine kleine Elite wird.
Der Speicher steht dabei im Mittelpunkt. Analysten schätzen, dass er bereits bis zu 80 Prozent der Produktionskosten moderner GPUs ausmacht. Die Preise für DRAM und DDR5 könnten bis Mitte 2026 um bis zu 40 Prozent steigen. Selbst vorsichtige Hersteller werden diesen Druck kaum abfedern können.
Wie sich die Branche leise anpasst
Erste Reaktionen sind bereits sichtbar. Einige Hardwarehersteller planen Preiserhöhungen ab Januar 2026. ASUS geht einen anderen Weg und baut die Produktion von DDR4-Mainboards aus. Damit reagiert das Unternehmen auf Ihren Wunsch nach günstigeren Plattformen und längeren Upgrade-Zyklen.
Für Sie als Gamer ist die Botschaft klar. Der nächste Upgrade-Zyklus verlangt Geduld, Kreativität und schwierige Entscheidungen. Die Zeit erschwinglicher Flaggschiffe geht ihrem Ende entgegen.