OpenAI bereitet sich darauf vor, in Ihre Tasche zu ziehen
15:51, 20.01.2026
Sie werden bald erleben, wie OpenAI den Schritt von Software zu echten Geräten wagt. Das Unternehmen bestätigte, dass sein erstes KI-Gadget in der zweiten Jahreshälfte erscheinen soll. Chris Lehane, verantwortlich für internationale Angelegenheiten beim OpenAI, teilte diese Information beim Weltwirtschaftsforum in Davos. Er sprach offen über den Zeitplan, blieb bei Details jedoch zurückhaltend.
Dieses Projekt entstand aus der Zusammenarbeit mit Jony Ive, dem legendären ehemaligen Apple-Designer. OpenAI schloss die Übernahme seines Startups im vergangenen Sommer ab. Seitdem deutet Sam Altman immer wieder eine Zukunft an, in der persönliche KI-Geräte natürlich und leicht zu bedienen sind. Ive selbst sagte, er habe mehr als ein Dutzend Konzepte entworfen. Sie haben bisher keinen Prototyp gesehen, was die Neugier nur weiter steigert.
Was bekannt ist und was verborgen bleibt
Vielleicht haben Sie Gerüchte über ein Gerät ohne Display gehört, das auf Sprache setzt. Altman versprach Einfachheit statt Komplexität. Lehane bestätigte weder Form noch Funktionen. Er betonte lediglich, dass dieser Auftritt zu den wichtigsten Ereignissen des Jahres für OpenAI zählen wird. Auch zum Verkaufsstart äußerte er sich nicht eindeutig. Sie sollten Neuigkeiten eher später im Jahr erwarten.
Ein Markt im Wandel
Sie leben bereits mit den ersten KI-Wearables. Qualcomm erklärte in Davos, dass jährlich zehn Millionen smarte KI-Brillen ausgeliefert werden. Diese Zahl könnte bald auf hundert Millionen steigen. Der CEO von Qualcomm sieht Brillen als führende Kategorie, gefolgt von Kopfhörern mit Kameras und sogar Schmuck. Qualcomm arbeitet eng mit OpenAI zusammen und zeigt sich sehr zufrieden. Für konkrete Antworten müssen Sie jedoch OpenAI selbst im Blick behalten.