Chinesischer DDR5 Speicher erreicht den Handel, doch der Preiskampf bleibt aus
14:43, 27.07.2026
Der chinesische Speicherhersteller CXMT hat weitere DDR5-Chips auf den Markt gebracht, doch mit Schnäppchenpreisen ist nicht zu rechnen. Auf JD.com kostet ein 64-GB-DDR5-5600-RDIMM-Modul mit Chips von Samsung oder SK hynix 18.595 Yuan, was etwa 2.745 US-Dollar entspricht. Ein vergleichbares CXMT-Modul wird für 18.999 Yuan, also rund 2.805 US-Dollar, angeboten.
Die chinesische Variante ist etwa 2,2 Prozent teurer. Der Unterschied mag gering erscheinen, sendet jedoch eine klare Botschaft: Mehr Anbieter führen nicht automatisch zu niedrigeren Preisen. Bei Amazon in den USA ist ein ähnliches Modul für etwa 2.425 US-Dollar erhältlich.
Niedrigere Chipkosten kommen nicht in Ihrem Portemonnaie an
CXMT verwendet einen älteren DRAM-Fertigungsprozess. Seine Chips verbrauchen möglicherweise mehr Strom und bieten weniger Leistungsreserven. Staatliche Unterstützung kann dem Unternehmen dennoch helfen, die Produktionskosten zu senken.
Diese Einsparungen kommen nicht immer bei Ihnen an. Modulhersteller legen ihre Preise entsprechend der Nachfrage, dem Angebot und den verfügbaren Produktionskapazitäten fest. Solange die Produktion begrenzt bleibt, haben Anbieter kaum einen Grund, erhebliche Rabatte zu gewähren. Niedrigere Komponentenkosten können sich einfach in höhere Margen umwandeln.
Große Hardware-Marken verlangen zudem strenge Validierung. Unternehmen wie Apple, Dell und Corsair testen Speicher, bevor sie ihn für ihre Produkte freigeben. Dieser Prozess verursacht sowohl Zeit- als auch Kostenaufwand.
Der Wettbewerb wird mit der Zeit an Bedeutung gewinnen
Wir glauben, dass CXMT das globale Angebot stärken und die Abhängigkeit von einer kleinen Gruppe von Herstellern verringern kann. Dies könnte Ihnen in Zukunft eine bessere Verfügbarkeit und mehr Auswahl bieten. Bislang hat die zusätzliche Produktion jedoch noch keine nennenswerten Einsparungen für die Käufer gebracht.
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