KI-Unternehmen könnten niemals profitabel werden
15:33, 05.01.2026
Kürzlich wurde in The Guardian die Vermutung geäußert, dass die gesamte KI-Branche von Grund auf auf einem defizitären Modell basiert. Einige Kritiker haben die Kosten für die Betreuung eines einzelnen Nutzers berechnet, und diese übersteigen die möglichen Einnahmen. Viele Analysten stehen der Rentabilität von KI-Unternehmen skeptisch gegenüber und glauben, dass sie einfach Milliarden verschlingen, ohne dass eine Rendite garantiert ist.
Investitionen im KI-Sektor
Die Investitionen in den KI-Sektor beliefen sich im Jahr 2025 auf etwa 400 Milliarden US-Dollar, und für 2026 könnten die Investitionen diese Zahlen noch übertreffen. Ein erheblicher Teil der Investitionen floss direkt in den Bau von Rechenzentren. Trotz globaler Pläne wachsen die Einnahmen aus KI-Produkten nicht so schnell und decken die Kosten noch nicht.
Die Standardlogik eines jeden Start-ups besteht darin, dass die Kosten mit zunehmender Skalierung sinken. In KI-Unternehmen erfordern neue Generationen von Sprachmodellen nicht nur teure Experten, sondern auch hohe Energie- und Big-Data-Kosten. Nach Prognosen der Deutschen Bank könnten die Kosten für KI-Rechenzentren bis 2030 4 Billionen Dollar erreichen. Darüber hinaus sind die Zentren mit Nvidia-Chips ausgestattet, die eine relativ begrenzte Lebensdauer haben – auch dieser Aspekt kann sich negativ auf die Rentabilität auswirken.
Wenn die Branche tatsächlich von diesem Problem betroffen ist, werden die Folgen in vielen Ländern spürbar sein. Banken, Investoren, Technologieexporteure und viele andere Akteure werden darunter leiden. Das britische Büro hat die möglichen Folgen berechnet, wonach der weltweite Aktienmarkt um bis zu 35 % einbrechen und das BIP des Landes um 0,6 % sinken könnte.