Intel-Chip mit NVIDIA RTX-Grafik erscheint 2028
11:59, 17.06.2026
Die langjährigen Konkurrenten Intel und NVIDIA haben sich zusammengeschlossen, um einen einzigartigen Prozessor mit dem Codenamen „Serpent Lake“ zu entwickeln. Nach Angaben eines Insiders soll der ambitionierte Chip auf der CES 2028 vorgestellt werden und im ersten Quartal 2028 auf den Markt kommen.
Bei dem Projekt handelt es sich um ein spezialisiertes System-on-a-Chip (SoC), das erstmals in der Geschichte der Branche Intels x86-Rechenkerne und NVIDIA-Grafik-Chiplets der RTX-Klasse in einem einzigen Gehäuse vereinen wird.
Rubin-Architektur unter der Haube und Wettbewerb mit dem Halo-Design
Die genauen Spezifikationen des Chips werden noch geheim gehalten, was Experten jedoch nicht davon abhält, Vorhersagen zum Grafiksubsystem zu treffen. Viele gehen davon aus, dass die Grafik von Serpent Lake auf der NVIDIA-Rubin-Architektur basieren wird.
Technisch gesehen wird Serpent Lake auf Titan-Lake-Prozessoren basieren und ein SoC-Design übernehmen, das dem Halo-Konzept von AMD ähnelt.
Marktpositionierung des Newcomers
Trotz der gemeinsamen Entwicklung werden beide Unternehmen weiterhin ihre eigenen Produktlinien vorantreiben. Intel wird Panther Lake weiterhin für das Premium-Laptop-Segment vorantreiben, während NVIDIA seine eigenständige mobile RTX-Spark-Plattform für leistungsstarke Workstations und professionelle Systeme entwickeln wird.
Serpent Lake wird eine spezifische Nische besetzen, in der eine Symbiose aus leistungsstarker CPU und Grafik erforderlich ist, ohne dass eine zusätzliche diskrete Grafikkarte installiert werden muss.
Warum dies die Branche verändern könnte
Bislang hat nur NVIDIA selbst Grafik auf RTX-Niveau in seine SoCs integriert. Das Aufkommen eines solchen Hybrids von Intel wird AMD, das den Markt für integrierte Grafiklösungen dominiert hat, einen schweren Schlag versetzen.
Sollte sich der Chip als erfolgreich erweisen, könnte sich das Format klassischer Gaming-Laptops und kompakter PCs für immer verändern, wodurch die Grenze zwischen integrierten und diskreten Grafikkarten verschwimmen würde.