Ein nuklearer Mikroreaktor versorgt NVIDIA RTX Spark Live on Air mit Strom
09:31, 03.07.2026
Vor kurzem übertrug das Start-up-Unternehmen Valar Atomics den Start des nuklearen Mikroreaktors „Ward 250“ live. Der Mikroreaktor wurde zur Stromversorgung des NVIDIA RTX Spark PC eingesetzt.
Live-Präsentation des Reaktors
Während der Live-Präsentation des bahnbrechenden Experiments lief der Reaktor mit 37 % seiner Gesamtleistung und versorgte den RTX Spark PC mit Strom, der auf Basis eines Blackwell-Prozessors arbeitete. Zudem wurde bei dieser Veranstaltung eine Partnerschaft zwischen NVIDIA und Valar Atomics bekannt gegeben. Während der Präsentation versorgte der Reaktor den Server mit Strom, und jeder im Publikum konnte mit der Website nuclearwebsite.com interagieren, die von diesem speziellen Server geladen wurde.
Der CEO von Valar Atomics erläuterte die ablaufenden Prozesse wie folgt: Der NVIDIA-Chip ist nun an einen Stromkreis im OCS angeschlossen, der dann über das Kabel in die Reaktorhalle führt. In der Reaktorhalle wird thermische Energie erzeugt, die durch das Kühlsystem abgeführt wird. Anschließend strömt heißes Helium zum thermoelektrischen Generator, der den Blackwell-Chip mit Strom versorgt.
Das Start-up behauptet, dass seine Stromerzeugung die erste war, die mit den modularen Reaktoren erfolgreich erreicht wurde. Es gibt jedoch auch Unternehmen wie Antares Nuclear und Deployable Energy, die ebenfalls mit ihren eigenen Kleinreaktoren Strom erzeugt haben.
Aufgrund des hohen Stromverbrauchs der Rechenzentren haben viele Unternehmen wie Microsoft, Amazon und zahlreiche andere in letzter Zeit in modulare Kernreaktoren investiert.
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