ASUS steigt mit einer KI-Grafikkarte statt einer Gaming-GPU in die Intel-Arc-Welt ein
15:34, 19.10.2026
ASUS ist nun mit Intel Arc-Grafikkarten auf den Markt gekommen, doch Gamer müssen sich nicht allzu sehr freuen, da diese neueste UGen Intel Arc Pro B70 von ASUS auf Profis ausgerichtet ist, die Rechenleistung für KI benötigen und nicht auf höhere Bildraten in ihren Spielen.
Die Grafikkarte verfügt über 32 GB GDDR6-Speicher mit ECC-Fehlererkennung. Sie hat eine maximale Taktrate von 2.800 MHz und wird von der Intel BMG-G31-GPU angetrieben, die aus 32 Xe-Kernen besteht. Die Grafikkarte wurde von ASUS speziell dafür entwickelt, lokale KI-Inferenz auf der eigenen Hardware durchzuführen, anstatt auf die Cloud angewiesen zu sein.
Vier GPUs, 128 GB Speicher und reichlich Rechenleistung
Die Arc Pro B70 liefert bis zu 22,94 TFLOPS FP32-Leistung und 367 TOPS bei INT8-Berechnungen. Ihr 256-Bit-Speicherbus bietet eine Bandbreite von 608 GB/s. Die Karte hat eine Leistungsaufnahme von bis zu 310 W, belegt zwei Erweiterungssteckplätze und verfügt über ein Blower-Kühlsystem.
ASUS hebt außerdem Multi-GPU-Konfigurationen hervor. In einem kompatiblen System lassen sich bis zu vier Karten kombinieren, wodurch sich der Gesamtspeicher auf 128 GB erhöht. Das Unternehmen listet die Unterstützung für Tools und Frameworks wie Ollama, llama.cpp, vLLM, PyTorch und OpenVINO auf. Preise und Verfügbarkeit im Handel wurden noch nicht bekannt gegeben.
Unsere Meinung
ASUS reagiert auf die gestiegene Nachfrage nach lokaler KI mit hoher Rechenleistung. Ein leichterer Zugang zur Hardware würde bedeuten, dass Entwickler und Unternehmer mehr Autonomie in Bezug auf ihre Rechenkapazitäten und Kosten erhalten. Dennoch werden Kompatibilität mit Software und Energieeffizienz weiterhin eine Rolle spielen.
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