AlmaLinux 10.1: eine vertraute RHEL Welt mit mehr Spielraum
14:51, 26.01.2026
Am 24. November 2025 erschien AlmaLinux 10.1, gleichzeitig mit Red Hat Enterprise Linux 10.1. Sie können stabile Builds für x86_64, ARM64, ppc64le und s390x herunterladen. Das Projekt plant außerdem Live Images mit GNOME, KDE, MATE und Xfce sowie Varianten für Raspberry Pi, Container, WSL und große Cloud Plattformen. AlmaLinux 10.0 kommt im Mai 2025, daher baut dieses Update spürbar auf Tempo auf.
AlmaLinux bleibt ABI kompatibel zu RHEL, daher können Sie es als Ersatz für RHEL 10.1 oder CentOS Stream 10 einsetzen. Sie erhalten die gleiche Basis, dann entfernt AlmaLinux RHEL spezifische Bestandteile wie Insights-client und Subscription Tools und erweitert die Hardware Unterstützung.
Warum es diese Distribution gibt und warum sie weiter wächst
CloudLinux startete AlmaLinux, nachdem Red Hat die Updates für CentOS 8 Ende 2021 beendet hatte, deutlich früher als viele Nutzer erwarteten. Heute steuert die gemeinnützige AlmaLinux OS Foundation das Projekt. Sie setzt auf ein Fedora ähnliches Community Modell und entwickelt sie offen auf GitHub.
Sie profitieren auch von einer modernisierten Toolchain und einem aktualisierten Plattform-Stack. Denken Sie an neuere Versionen von GCC, LLVM, Rust, Go, Podman, QEMU, Mesa, Python, Apache, OpenSSL und mehr.
Die 10.1 Neuerungen, die Sie im Alltag merken
OpenNET hebt mehrere Punkte hervor, die herausstechen. Sie können Btrfs wieder nutzen, inklusive Installer Unterstützung und zurückgekehrter Tools. CRB ist standardmäßig aktiviert, sodass Entwickler Bibliotheken und EPEL Abhängigkeiten leichter bekommen. Sie können Nvidia und CUDA Treiber mit Secure Boot Unterstützung installieren, dank signierter offener Kernel Module. Dazu kommen x86-64-v2 Builds für ältere CPUs, die Rückkehr von SPICE für flüssigere virtuelle Desktops, Frame Pointer für besseres Profiling, KVM Support für IBM POWER sowie Secure Boot Start für x86 und ARM.