Preise für NVIDIA RTX 50 SUPER Grafikkarten durch hohe GDDR7-Kosten gefährdet
20:41, 24.07.2026
Bei den Grafikkarten der NVIDIA GeForce RTX 50 SUPER-Serie könnte es aufgrund eines starken Anstiegs der Kosten für GDDR7-Grafikspeicher zu einer erheblichen Preiserhöhung kommen, was bereits zu Verzögerungen bei der Markteinführung geführt hat. Jüngsten Berichten zufolge treibt der Einsatz fortschrittlicher Speicherchips die Produktionskosten der neuen Grafikbeschleuniger erheblich in die Höhe.
Dreifache Kostendifferenz
Der entscheidende Faktor sind hier die 3-GB-GDDR7-Speichermodule, die pro Stück 60–70 US-Dollar kosten. Im Vergleich dazu kostet ein Standardmodul mit 2 GB etwa 20 US-Dollar.
Diese Preisdifferenz erhöht die Herstellungskosten der fertigen Grafikkarten spürbar und damit auch deren unverbindliche Preisempfehlung (UVP).
Preiserhöhungen für Partner
Fertigungspartner beziehen den GPU-Prozessor und den Speicher in der Regel als gebündeltes Paket direkt von NVIDIA.
„„Uns wurde mitgeteilt, dass NVIDIA eine Ankündigung bezüglich Preiserhöhungen für an seine AIC-Partner gelieferte GPU-Kits (GPU + VRAM) veröffentlicht hat, und es ist allgemein bekannt, dass dies in der Regel zu höheren Speicherkosten führt“, berichtet BenchLife.
BenchLife merkt außerdem an, dass die Partner zwar bereits erhebliche Kosten für Kühlung und Gehäuse tragen, diese jedoch deutlich unter den Kosten für Grafikspeicher liegen.
Was müssen Endkunden erwarten?
Derzeit haben weder NVIDIA noch seine offiziellen Partner sich zu Anpassungen der unverbindlichen Preisempfehlungen (UVP) geäußert. Auch die Markenhersteller (ASUS, MSI, Gigabyte usw.) haben bislang noch keine Erhöhung der Endverbraucherpreise der Grafikkarten angekündigt.
Dennoch bleibt die Frage offen: Werden sich die steigenden Komponentenkosten auf die Preise im Handel auswirken, und wenn ja, in welcher Höhe?