NVIDIA enthüllt offiziell die Architektur der zukünftigen Feynman-Plattform
14:10, 08.07.2026
NVIDIA hat erste Details zu seinen Rechenlösungen der nächsten Generation bekannt gegeben. In einem kürzlich veröffentlichten Beitrag im offiziellen Blog des Unternehmens wurden der Name und das architektonische Design der CPU-Kerne bekannt gegeben, die die kommende Generation der firmeneigenen Superchips antreiben werden.
Die Entwicklung der Codenamen
Laut der aktualisierten Roadmap von NVIDIA verfügen die Vera-Prozessoren der aktuellen Generation, die für den Einsatz zusammen mit Rubin-GPUs konzipiert sind, über 88 maßgeschneiderte CPU-Kerne mit dem Codenamen „Olympus“. Diese Prozessoren wurden speziell für agentenbasierte KI-Workloads entwickelt, bei denen CPUs für die Codeausführung, die Tool-Orchestrierung, das Datenmanagement und die Steuerung isolierter Umgebungen zuständig sind.
Der nächste große Schritt in der Infrastruktur-Roadmap von NVIDIA wird die Feynman-Architektur sein. Diese Plattform wird die „Rosa“-CPU einführen, die auf einem völlig neuen CPU-Kern-Design namens „Rigel“ basiert.
Was von „Rigel“ zu erwarten ist
Der neue „Rigel“-CPU-Kern basiert auf der Arm v9.2-Architektur und bietet eine deutliche Steigerung der Leistung pro Kern bei gleichbleibender physischer Chipgröße.
Laut NVIDIA wird Rigel mehrere wesentliche Verbesserungen aufweisen, darunter einen effizienteren Mechanismus zur Befehlsausführung, einen größeren L2-Cache und ein optimiertes Speichersubsystem, das darauf ausgelegt ist, die allgemeine Rechenleistung zu steigern.
Zeitplan für die Markteinführung und noch offene Fragen
Obwohl NVIDIA die Kernarchitektur vorgestellt hat, hat das Unternehmen noch keine detaillierten Spezifikationen für den Rosa-Prozessor bekannt gegeben. Die endgültige Kernanzahl, die Taktraten, die Cache-Größen und das offizielle Erscheinungsdatum sind weiterhin nicht bekannt.
Derzeit wird davon ausgegangen, dass die Feynman-Plattform etwa im Jahr 2028 auf den Markt kommen wird.