Lenovos neue Workstation bringt einen ganzen Terabyte RAM auf Ihren Schreibtisch
13:52, 17.07.2026
Obwohl der DRAM-Markt mit gewissen Schwierigkeiten zu kämpfen hat, zeigt Lenovo, dass die Nachfrage nach großen Speicherkapazitäten weiter steigt. Das Unternehmen hat in Europa und den USA die Workstation ThinkStation P5 Gen 2 auf den Markt gebracht, die Intel-Xeon-Prozessoren der 600er-Serie und bis zu 1 TB ECC-Arbeitsspeicher unterstützt.
Im Inneren des 33-Liter-Gehäuses bietet die Workstation Platz für Prozessoren – vom 12-Kern-Xeon 634 bis zum leistungsstarken 48-Kern-Xeon 678X mit 96 Threads und 192 MB Cache. Lenovo hat das System auf Basis des Intel W890-Chipsatzes aufgebaut und acht DDR5-RDIMM-Steckplätze integriert. Mit acht Modulen à 128 GB können Nutzer eine enorme Speicherkapazität von 1 TB erreichen. Je nach gewähltem Prozessor kann die Speichergeschwindigkeit bis zu DDR5-6400 betragen oder auf 5200 MT/s begrenzt bleiben.
Professionelle Grafik- und Speicherlösungen erweitern die Grenzen der Workstation
Lenovo hat die ThinkStation P5 Gen 2 für ressourcenintensive Aufgaben wie die Entwicklung künstlicher Intelligenz, 3D-Rendering, Modellierung und komplexe Ingenieurprojekte entwickelt. Die Workstation unterstützt NVIDIA RTX PRO Blackwell-Grafikkarten, darunter Modelle mit bis zu 96 GB GDDR7-ECC-Speicher. In einigen Konfigurationen lassen sich sogar zwei professionelle Grafikprozessoren kombinieren, was bis zu 192 GB Grafikspeicher ermöglicht.
Die Optionen für Speichersysteme sind nicht weniger beeindruckend. Benutzer können bis zu acht M.2-PCIe-5.0-SSDs neben drei 3,5-Zoll-Festplatten installieren. Lenovo bietet zudem Netzteile mit einer Leistung von 750 W und 1.000 W an, um den Betrieb hochleistungsfähiger Konfigurationen zu gewährleisten.
Ein Blick in die Zukunft des professionellen Computing
Der Preis für die ThinkStation P5 Gen 2 beginnt in den USA bei 5.999 US-Dollar, in Europa hingegen bei etwa 3.839 Euro. Voll ausgestattete Versionen mit 1 TB Arbeitsspeicher können über 300.000 Dollar kosten.
Unserer Ansicht nach zeigen solche Systeme, in welche Richtung sich das professionelle Computing entwickelt. Die meisten Nutzer werden niemals ein Terabyte Arbeitsspeicher benötigen, aber Branchen, die mit Modellen der künstlichen Intelligenz, digitalen Zwillingen und wissenschaftlichen Daten arbeiten, werden von Maschinen profitieren, die Hardware-Beschränkungen beseitigen.
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