KI wird Ihr IPv6 Co Pilot
16:43, 12.02.2026
Die Migration von IPv4 zu IPv6 wirkt oft einschüchternd. Sie arbeiten mit 128 Bit Adressen, komplexer Umnummerierung und dem Risiko, laufende Systeme zu stören. Eine Universität in Indonesien stellte sich dieser Herausforderung mit generativer KI. IT Direktor Muhammad Andri Setiawan präsentierte das Tool Net AI Copilot auf der APRICOT Konferenz in Jakarta.
Das System wandelt IPv4 Konfigurationen in Dual Stack IPv4 und IPv6 um. Es erstellt sofort einsatzbereite Ansible-Skripte, prüft Einstellungen und löst bei Bedarf automatische Rollbacks aus. Statt Konfigurationen manuell neu zu schreiben, erhalten Ingenieure strukturierte Unterstützung und Automatisierung.
Sieben erfahrene Netzwerkingenieure testeten den Ansatz. Zuerst arbeiteten sie manuell. Danach nutzten sie das KI-Tool. Die Ergebnisse überzeugen. Die kognitive Belastung sank um 65 Prozent. Die Ausführungszeit verkürzte sich von 170 Sekunden auf fünf. Die Genauigkeit stieg von 65 auf 100 Prozent.
Produktivität trifft organisatorische Realität
In einer zweiten Simulation reduzierte sich die Migrationszeit von 9,4 Stunden auf 96 Sekunden. Fehler in der Firewall Konfiguration verschwanden vollständig. KI beschleunigte nicht nur Prozesse. Sie nahm auch Druck und Frustration.
Dennoch ist nicht jede Organisation bereit. Viele Teams sorgen sich um Sicherheit, Implementierungsrisiken und langfristige Kosten. Auch Setiawan sprach über mögliche SaaS Preisänderungen und Token Limits. Eine lokale KI Lösung kann mehr als eine Million Dollar kosten. Geteilte Infrastruktur könnte eine sinnvolle Alternative sein.
Aus unserer Sicht zeigt dieses Experiment, wie KI Ihren Umgang mit komplexen Infrastrukturprojekten verändern kann. Wenn Sie heute in Kompetenz und Vorbereitung investieren, sichern Sie sich morgen reibungslosere Umstellungen.
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