Intel und NVIDIA bündeln ihre Kräfte: NVIDIA integriert Intel Xeon 6 Prozessoren in die Rubin-Plattform
15:08, 18.03.2026
Eine neue Phase der Zusammenarbeit zwischen Intel und NVIDIA ebnet den Weg für leistungsfähigere KI-Infrastrukturen. Dies geschieht vor dem Hintergrund des rasanten Wachstums von agentenbasierter KI.
Warum NVIDIA sich für die x86-Architektur von Intel entschieden hat
Auf der NVIDIA GTC 2026 wurde offiziell die Integration von Intel Xeon 6 Prozessoren in die Flaggschiffsysteme NVIDIA DGX NVL8 Rubin angekündigt. Diese strategische Entscheidung soll GPUs entlasten, indem bestimmte Aufgaben auf leistungsstärkere CPUs verlagert werden.
Das System basiert auf dem Xeon 6776P mit Performance-Kernen (P-Cores). Er bietet 64 Kerne und 128 Threads für parallele Verarbeitung, unterstützt PCIe 5.0 und MRDIMM-Speicher und verfügt über hardwarebasierte Isolation dank Intel Trust Domain Extensions (TDX).
Diese Kombination steigert die Energieeffizienz und senkt die Gesamtkosten durch das offene Software-Ökosystem von Intel.
Zusätzlicher Chip — NVIDIA Groq 3 LPU
Die Rubin-Plattform wird außerdem den neuen NVIDIA Groq 3 LPU enthalten, der für beschleunigte Inferenz entwickelt wurde. Er nutzt 500 MB ultraschnellen SRAM anstelle von herkömmlichem HBM und erreicht eine Bandbreite von bis zu 150 TB/s pro Chip, was die Token-Verarbeitung beschleunigt und die Latenz reduziert.
Die Plattform umfasst derzeit sechs Hauptkomponenten: Rubin GPU, Vera CPU, NVLink6-Switches, ConnectX-9 Smart NIC, BlueField-4 DPU und Spectrum-X Switch mit integrierter Optik.
Vera Rubin im Weltraum
Der ambitionierteste Teil der Präsentation war das Vera Rubin Raumfahrtmodul, das für den Einsatz in orbitalen Rechenzentren konzipiert wurde. Es bietet eine bis zu 25-fach höhere Leistung im Vergleich zu früheren Lösungen.
Diese Technologie wird bereits von Unternehmen wie Axiom Space und Planet Labs PBC eingesetzt.