Intel behält Raptor Lake und die LGA-1700-Plattform aufgrund von DDR5-Knappheit bei
18:06, 07.04.2026
Intel hat angekündigt, die Core-Prozessoren der 14. Generation (Raptor Lake Refresh) sowie die Chipsätze der 700er-Serie für Mainboards nicht einzustellen. Diese Entscheidung soll die Marktstabilität angesichts der Knappheit an Speicher der neuen Generation sichern.
Erschwingliche Alternative
In einem Interview betonte Intel-Vizepräsident Robert Hallock, dass Raptor Lake eine erschwingliche Plattformalternative darstellt.
Intel ermutigt außerdem Partner, Mainboards zu entwickeln, die sowohl DDR4 als auch DDR5 unterstützen. Dadurch können Nutzer kostengünstigeren Speicher der предыдущей Generation einsetzen. Unternehmen wie ASRock und Onda haben bereits entsprechende Lösungen vorgestellt, und es wird erwartet, dass das Angebot im Jahr 2026 weiter wächst.
Warum gerade Raptor Lake?
Für Intel erfüllt die 14. Generation mehrere Funktionen.
Erstens basiert Raptor Lake auf einem monolithischen Die und dem Intel-7-Prozess und wird in den eigenen Fertigungsanlagen des Unternehmens produziert — im Gegensatz zu Arrow Lake-S Prozessoren, die größtenteils bei TSMC gefertigt werden.
Zweitens hilft die Fortführung dieser Produktlinie, die DDR5-Knappheit zu verringern. Die LGA-1700-Plattform bleibt die einzige moderne Lösung, die hohe Leistung bei gleichzeitiger Unterstützung älterer Speicherstandards bietet.
Laut Intel bleiben diese Chips selbst mit DDR4-Speicher eine optimale Wahl im Hinblick auf das Preis-Leistungs-Verhältnis.