Gamern steht eine massive Preiserhöhung für NVIDIA-GPUs bevor
14:34, 31.07.2026
NVIDIA erhöht zum dritten Mal in diesem Jahr die Preise für Grafikprozessoren für seine Fertigungspartner. Diesmal werden die Preise für Bundles, bestehend aus einem GPU-Chip und VRAM, um 20–30 % steigen. Im Gegensatz zur Preiserhöhung im Mai (die ausschließlich das Flaggschiff GeForce RTX 5090 betraf) wird diese neue Welle die gesamte Produktpalette betreffen.
Verbraucher müssen für neue Grafikkarten deutlich mehr bezahlen.
Die Hauptursache: Anhaltende GDDR-Speicherknappheit
Der Hauptgrund für die Preiserhöhungen ist eine anhaltende Krise auf den RAM- und VRAM-Märkten. Die Kosten für GDDR-Speichermodule schwanken monatlich, sodass es selbst für große Marken unmöglich ist, Preisprognosen für die kommenden Monate zu erstellen.
Laut der taiwanesischen Zeitung „Economic Daily News“könnte sich die aktuelle Situation auf dem DRAM-Markt bis mindestens 2028 hinziehen. Branchenexperten gehen davon aus, dass die Preise in naher Zukunft weiter steigen werden.
Derzeit steigen die Preise weiter an: So kostet beispielsweise die Asus TUF Gaming GeForce RTX 5080, die im vergangenen Winter noch für 1.199 US-Dollar verkauft wurde, bei Amazon bereits 1.595 US-Dollar.
Die Krise greift auf Wettbewerber und den Konsolenmarkt über
Auch anderswo finden Gamer keinen Ausweg. AMD und Intel haben ihre GPU-Preislisten bereits nach oben angepasst.
Zudem haben sich die steigenden Speicherkosten auf benachbarte Bereiche ausgewirkt: Beliebte Gaming-Plattformen wie die PlayStation 5, das Steam Deck und die Nintendo Switch 2 sind ebenfalls teurer geworden.