AMD Zen 6 Medusa Point tritt mit ersten Details ins Rampenlicht
17:32, 13.01.2026
Sie können bereits einen Blick auf die nächste Generation mobiler AMD-Prozessoren werfen, noch bevor es eine offizielle Ankündigung gibt. Zen-6-Laptopchips mit dem Codenamen Medusa Point sind in einem Versandmanifest aufgetaucht, und die Angaben sind erstaunlich konkret. Das Dokument nennt einen Chip mit der Bezeichnung Medusa 1 und dem Stepping A0, was klar auf ein frühes Engineering-Sample hinweist. Für Sie besonders interessant sind die 4C4D-Konfiguration und eine TDP von 28 Watt. Das deutet auf vier leistungsstarke und vier effiziente Kerne hin, ausgelegt für das gehobene Mittelklasse-Segment.
Frühere Leaks sprachen von einem komplexeren Aufbau mit zwei zusätzlichen Low-Power-Kernen. Das aktuelle Dokument könnte eine verkürzte Darstellung oder eine unvollständige Konfiguration zeigen. In jedem Fall setzt das Design klar auf Ausgewogenheit statt auf rohe Leistung.
Grafik ohne große Überraschungen
Auf der Grafikseite will Medusa Point Sie nicht schockieren. Berichten zufolge basiert die integrierte GPU auf RDNA 3.5 oder einer leicht überarbeiteten Variante. Bis zu acht Compute Units halten die Leistung nahe an aktuellen mobilen AMD-Chips. Diese Entscheidung spricht für Effizienz und Kostenkontrolle.
Wenn Sie auf UDNA oder RDNA 5 gehofft haben, ist Geduld gefragt. Einschätzungen zufolge kommt dieser Schritt frühestens 2027.
Die Rolle von Medusa Point in AMDs Planung
AMD soll mindestens zwei Medusa-Point-Varianten planen. Eine richtet sich an Ryzen-5- und Ryzen-7-Notebooks. Eine stärkere Version auf Ryzen-9-Niveau könnte ein zusätzliches 12-Kern-Chiplet erhalten und auf bis zu 22 Kerne skalieren. Für Sie zeigt das, dass AMD seine mobile Produktpalette weiter auffächert, statt auf ein Einheitsdesign zu setzen.