70 % der Speicherchips von Samsung sind bereits verkauft
19:30, 01.09.2026
Aufgrund der offensichtlichen Speicherverknappung und der stetigen Preissteigerungen neigen sowohl Verbraucher als auch Anbieter zunehmend dazu, langfristige Verträge abzuschließen. Eine solche Entscheidung bietet beiden Seiten konkrete Sicherheitsgarantien. Vor diesem Hintergrund hat Samsung fast 70 % der gesamten Speicherproduktionskapazität für langfristige Verträge vorgesehen.
Strategie zur Speicherversorgung
70 % der Produktionskapazität werden bis 2031 hauptsächlich auf die Belieferung großer Abnehmer wie Google, Nvidia, Microsoft und anderer ausgerichtet sein. Das bedeutet, dass der Bedarf anderer Kunden auf der Grundlage des Restangebots zu deutlich höheren Preisen gedeckt wird. Schon jetzt variiert der Preisunterschied zwischen den langfristigen Verträgen und regulären Käufen erheblich. So kostet beispielsweise ein 36-GB-HBM3E-Speicherstapel auf dem Spotmarkt fast 2.100 US-Dollar, während Langzeitvertragspartner vier- oder sogar fünfmal weniger zahlen.
Laut den offiziellen Exportstatistiken Südkoreas waren die Liefermengen von Speicherchips im Juli im Vergleich zum Mai zurückgegangen. Der Exportwert stieg jedoch um fast 18,5 %, und der durchschnittliche Verkaufspreis stieg um fast 36,6 %.
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