TSMC schließt Entwicklung des 1,6-nm-Prozesses A16 ab
18:02, 23.08.2026
Der taiwanesische Halbleiterriese TSMC hat seine A16-Technologie (1,6 nm) für die Serienproduktion vorbereitet und deren Entwicklung und Validierung erfolgreich abgeschlossen. Die Fertigungslinien des Unternehmens sollen im nächsten Quartal mit der Produktion der ersten Bauteile nach dem neuen Standard beginnen.
Super Power Rail-Technologie
Der wichtigste technologische Durchbruch von A16 ist der Übergang zur rückseitigen Stromversorgung, eine firmeneigene Lösung von TSMC, die als „Super Power Rail“ (SPR) bekannt ist. In Kombination mit Gate-All-Around-Transistoren (GAA) wird der neue Prozessknoten bei gleichem Stromverbrauch eine Leistungssteigerung von 8–10 % oder bei gleichen Taktfrequenzen eine Senkung des Stromverbrauchs um 15–20 % ermöglichen, während die Transistordichte um fast 10 % erhöht wird.
Ein Sprungbrett zum A14 und ein wachsender Vorsprung gegenüber der Konkurrenz
Trotz dieser beeindruckenden Spezifikationen betrachtet TSMC den A16 als Sprungbrett hin zum langlebigeren A14-Prozess, dessen Serienproduktion für 2028 geplant ist. Dennoch liegt das taiwanesische Unternehmen den Roadmaps seiner Konkurrenten weiterhin deutlich voraus: Intel rechnet damit, frühestens 2028 mit der Massenproduktion seines vergleichbaren 14A-Knotens zu beginnen, während Samsung den SF1.4-Standard erst 2029 erreichen will.